Anleitung: In 3 einfachen Schritten mehr Geld sparen

Veröffentlicht von Moritz am

Sich reich sparen? Geht das überhaupt? Ich sage dir: Auf jeden Fall! Zu Reichtum gehören mehrere Faktoren und Sparsamkeit ist definitiv einer davon. Heute befassen wir uns damit. Keine Sorge, du musst in Zukunft nicht auf Essen oder jeglichen Luxus verzichten. Wie genau du Geld sparen kannst, kannst auch nur du wissen. Trotzdem kann ich dir hier zeigen, wie wichtig sparen ist und warum dein Leben dadurch auf jeden Fall besser wird. Lies also jetzt, wie du durch 3 Schritte jeweils deine Sparrücklagen erhöhen kannst!

Geld sparen
So könnte deine Brieftasche aussehen. Fang’ an, Geld zu sparen, dann ersparst du dir diesen Anblick!

Warum du überhaupt Geld sparen solltest

Warum solltest du sparen? Dafür gibt es tausende Gründe. Vorneweg möchte ich klarstellen, was wir überhaupt unter Geld Sparen verstehen. Sparen kann viele Gründe haben. Beispielsweise sparst du auf…

  • …den nächsten Urlaub.
  • …eine neue Handtasche.
  • …das neue Smartphone.

Um nur einige wenige zu nennen. Das ist genau das, worum es hier NICHT geht. Davon hast du langfristig nichts. Auch wenn du dir diese Dinge seltener leistest, so sind sie theoretisch doch einfach nur monatliche Ausgaben. Heißt das, dass du nie wieder in den Urlaub fahren solltest oder auf jegliche Art von Luxus verzichten musst? Bestimmt nicht, du kannst dir diese Dinge ruhig trotzdem gönnen. Das Sparen darauf zählt aber nicht.

Es geht darum, dass du auf Dinge sparst, die dir langfristig etwas bringen. Du sparst für Sicherheit und Investments. Also nichts, bei dem dein Geld garantiert weg ist. Bei echtem Sparen legst du Geld zurück für…

  • …eine Rücklage für schlechte Zeiten.
  • …deine nächsten Investments.

Nachdem das geklärt ist, können wir uns den wichtigen Fragen widmen. Wie sparst du jetzt also?

Wie funktioniert Geld Sparen?

Das mag dich jetzt vielleicht überraschen: Beim Geldsparen geht es nicht unbedingt darum, dass du so wenig wie möglich ausgibst. Klar ist das gut, aber du willst ja auch etwas vom Leben haben, oder etwa nicht?

Beim Geldsparen geht es darum, dass du mehr verdienst, als du ausgibst. Das macht dich zum Profitmacher.

profitmacher.com

Jetzt erschließt sich dir bestimmt auch der Sinn hinter dem Ganzen. Du sparst 40 Prozent deines monatlichen Einkommens? Glückwunsch! Wenn du aber nur 800 Euro verdienst, bist du damit nicht mehr ganz so krass. Jemand, der von seinem Einkommen von 5000 Euro nur 20 Prozent zur Seite legt, ist aber wesentlich besser dran als du. Und vermutlich kann derjenige auch wesentlich komfortabler Leben als du.

Solltest du nur 800 Euro pro Monat verdienen, soll das kein Angriff auf dich sein. Ich will dir lediglich aufzeigen, dass dein Einkommen sehr relevant ist, wenn es ums Sparen geht. Daher auch der erste Schritt für dich:

1. Mach’ mehr Geld

Mach’ doch einfach mehr Geld! Wenn du dein Einkommen verdreifachst, kannst du bei gleichbleibenden Ausgaben das doppelte deines aktuellen Einkommens beiseitelegen. Bodo-Schäfer-Style – easy!

Aber Mal im Ernst: Es ist nicht unmöglich, mehr Geld zu verdienen. Von heute auf morgen dein Einkommen zu verdreifachen wird natürlich schwierig. Trotzdem kannst du (abhängig von deiner aktuellen Position) dein Gehalt aufbessern.

Der einfachste Weg ist natürlich eine Gehaltserhöhung. Du kannst bei deinem Chef morgen gerne um diese betteln, doch seien wir Mal ehrlich: So einen großen Unterschied wird das auch nicht machen. Du könntest über einen Unternehmenswechsel nachdenken, wenn du aber nicht stark unterbezahlt bist, bringt dir das aber auch nicht viel mehr. Dein Gehalt richtet sich nämlich im Normalfall an den wirtschaftlichen Wert, den du einem Unternehmen bietest. Das ist sozusagen eine Gleichung und die Lösung für das gewünschte Ergebnis – ein höheres Gehalt – liegt auf der Hand.

1.1 Steigere deinen wirtschaftlichen Wert

Hast du vor, die selbe Arbeit wie bisher, in der selben Qualität wie bisher, weiterzumachen und trotzdem mehr zu verdienen? Dann können dich eventuell Qualifikationen weiterbringen. Diese beeinflussen nicht garantiert die Qualität deiner Arbeit, könnten aber ein valides Argument für eine gute Lohnerhöhung sein. Überleg’ dir also, ob dir ein Studium oder bestimmte Kursbescheinigungen bei einer Gehaltserhöhung behilflich sein könnten. Falls ja, weißt du ja jetzt, was du machen kannst.

Andernfalls solltest du noch weiter denken. Du könntest dir beispielsweise Programmieren beibringen. Humankapital ist hier das Zauberwort. Wenn du deinen wirtschaftlichen Wert erhöhen kannst, ist ein höheres Gehalt durchaus realistisch. Du musst dafür auch nicht zwingend deine komplette bisherige Karriere aufgeben. In jeder Branche, die mir einfällt, gibt es hohe Gehälter.

Die Themen Humankapital und wirtschaftlicher Wert eines Individuums sind natürlich sehr umfassend. Niemals könnte ich diese in zwei Absätzen abfertigen. Die Idee habe ich dir aber immerhin beigebracht. Tatsächlich ist dies aber ein zentrales Thema dieser Website. Hier habe ich einen ausführlichen Artikel dazu geschrieben. Dieser ist wirklich sehr empfehlenswert.

2. Die Ausgaben

Du musst deine Ausgaben kennen! Daran führt kein Weg vorbei. Um dies zu bewerkstelligen, gibt es mehrere Möglichkeiten.

Du kannst dir beispielsweise eine Haushaltsbuch- oder Budget-App herunterladen. Dort kannst du alle deine Geldflüsse eintragen und überwachen. Schau’ im AppStore deines Vertrauens nach den genannten Begriffen und lade dir einfach eine App, die dich anspricht, herunter.

Wenn du deine Ausgaben kennst, kannst du überlegen, wo du noch ein wenig einsparen könntest. Anschließend kann ich dir nur empfehlen, mehrere Bankkonten einzurichten. Eines für alltägliche Ausgaben, eines für größere, dafür seltener anfallende Beträge usw.

Pflicht ist dies natürlich nicht. Du kannst auch all das im Kopf machen. Die meisten werden hier wohl schnell den Überblick verlieren, aber du kennst dich selbst immer noch am besten.

Sei dir einfach deiner Ausgaben bewusst. Ich vertraue darauf, dass du selbst in der Lage bist, einzuschätzen, ob dir eine Sache das Geld wert ist, oder ob du sie nicht irgendwo günstiger bekommen könntest. Gleich bekommst du noch ein paar Ideen, wie du das am besten machen kannst.

2.1 Die 50-30-20-Regel – ein Kontenmodell

Ein solches Kontenmodell möchte ich dir einmal vorstellen. Für den Fall, dass du keine Lust hast, deine Ausgaben haargenau zu berechnen, könnte das für dich interessant sein. Wenn es dir gefällt, kannst du es ja übernehmen, ansonsten weißt du jetzt genau, wie sowas aussieht und kannst dir dein eigenes zusammenstellen. Oder du verzichtest komplett darauf – die Entscheidung liegt bei dir.

Also gut – wie funktioniert die 50-30-20-Regel im Detail? Du hat hierbei 3 Bankkonten. Dein Einkommen wird monatlich jeweils automatisch auf diese überwiesen.

  • 50 Prozent – Fixkosten: Mit diesem Konto bezahlst du alles, was unausweichlich ist. Strom, Gas, Wasser, Internet, Miete, Lebensmittel usw. Also alles, bei dem du nicht drum herum kommst.
  • 30 Prozent – Freizeit und Spaß: Damit gehst du ins Restaurant, ins Kino, fährst in den Urlaub, bezahlst den Premium Zugang zu dubiosen Websites usw. Mach’ mit dem Geld was dir Spaß bringt oder kaufe dir Dinge, die dich kurzfristig glücklich machen.
  • 20 Prozent – Sparkonto: Hierhin geht der Rest. Das Geld ist für schlechte Zeiten und Investitionen. Du kaufst damit Bücher, bezahlst Kurse oder investierst am Aktienmarkt.

Wenn du dein Einkommen steigern kannst, kannst du die Verteilung deines Geldes natürlich anpassen. Im Idealfall bleibt von der Einkommenssteigerung mehr als 20 Prozent am Sparkonto hängen.

2.2 Der Fehler der Masse

Ist doch eigentlich einfach. Wieso macht es dann so gut wie jeder falsch? Weil eine Ausgabenumverteilung gar nicht so leicht ist. Das meiste Geld verlierst du durch Fehler, die du in der Vergangenheit gemacht hast. Stell’ dir Mal vor, du würdest eine nicht verkaufbare Villa (die du selbst bewohnen müsstest) im Wert von 10 Millionen Euro als Geschenk annehmen. Ein Albtraum! Auf dem Papier bist du Millionär, doch die Kosten würden dich vermutlich auffressen. In der Realität kosten Immobilien in der Erhaltung nicht so viel, dafür werden sie aber auch nicht verschenkt. Das sieht in der realen Welt in etwa so aus:

2.2.1 Der traurige Normalfall

Viele Menschen sehen ihr Eigenheim als Investition. In gewisser Weise ist das nicht so falsch, im Einzelfall kann es allerdings fatal sein. Ein Haus kostet Geld. Oftmals muss der Kredit noch getilgt werden während auf der anderen Seite schon die ersten kleinen Renovierungen nötig wären. Wie will diese fiktive Person, die das Haus besitzt, nun ihre Fixkosten auf 50 Prozent senken? Mit den Tipps oben ist das wirklich möglich. Die Geschichte ist damit aber nicht vorbei.

Nehmen wir an, dieser Typ lernt, zu Programmieren. Er holt sich einen Job, der jährlich sechsstellig bezahlt. Was macht er wohl als nächstes? Es ist so schrecklich, wie gut: Er wird sich einen Pool oder etwas in der Art bauen. Vielleicht kauft er auch ein sportliches Cabrio als Zweitwagen. Sicher können wir uns nur bei einer Sache sein: Er wird niemals aufhören.

Kein Spaß: Die Geschichte, die ich mir eben ausgedacht habe, zerreißt mir das Herz. Das Schlimme ist, dass sie nicht von einem Einzel- oder Extremfall handelt. So ist das menschliche Wesen. Wenn du nur eine Sache von diesen Zeilen mitnimmst: Sei bitte nicht wie dieser Typ. Seine neue Ausgabe erhöht wieder seine Fixkosten und ans Geldsparen ist erstmal nicht zu denken. Er macht sich abhängig von Geld und ist im metaphorischen Hamsterrad gefangen. Mag sein, dass es etwas schöner ist, als das seines Nachbarn – gefangen ist er trotzdem.

2.3 Anregungen

Hier noch ein paar Möglichkeiten, wie du deine Ausgaben klein halten kannst. Wenn dir ein Punkt zusagt, dann übernimm ihn.

  • Materielles Glück hält meist nicht lange an. Wenn du dir etwas kaufen möchtest und in der Lage dazu bist, dann warte erstmal ein paar Tage (noch besser: ein paar Wochen) ab. Wenn du die Sache nach der Anfangseuphorie immer noch haben willst, dann kannst du davon ausgehen, dass du nicht nur kurzzeitig damit Spaß hast. Der Kauf wird sich eher lohnen und Fehlkäufe werden somit vermieden.
  • Fixkosten überprüfen: Der Markt ist in ständigem Wandel. Überprüfe regelmäßig deine Fixkosten. Dazu zählt beispielsweise Strom, Wasser, Gas, aber auch Internet oder Versicherungen. Vielleicht kriegst du bei deinem aktuellen Anbieter oder auch bei einem Konkurrenten mittlerweile günstigere Preise oder bessere Konditionen.
  • Sales: Wenn du beispielsweise einen neuen Fernseher kaufen willst, dann warte auf Rabatt-Aktionen. Durch Black Friday und Co. kannst du jede Menge Geld sparen. Bedenke aber, dass du Geld am besten sparst, wenn du es gar nicht ausgibst. Solltest du eine Sache aber ohnehin kaufen wollen, bieten sich Rabatt-Aktionen an.
  • Fang’ an selbst zu kochen! Fremdgekochtes Essen kostet eine Menge Geld. Überlege dir, ob du dir diesen Luxus wirklich leisten willst.
  • Gönn’ dir auch Mal was. Ich weiß, dieser Punkt passt eher schlecht in diesen Artikel, aber er sollte doch seine Erwähnung finden. Wenn du für bestimmte Dinge zu viel Geld ausgibst und dir dessen bewusst bist, ist das schonmal gut. Du kannst die Kosten reduzieren oder dich bewusst dazu entschließen, diese Extrakosten zu tragen. Es ist nicht schlimm, wenn du hier und da Mal etwas zu viel ausgibst. Auf die Gesamtheit deiner Ausgaben kommt es an.
  • Denke selbst nach! Du kennst deine Situation am besten. Wenn du immer wieder zu viele Lebensmittel kaufst, dann fang’ an eine Einkaufsliste zu erstellen. Wenn du zu viel Geld für Kaffee beim Bäcker ausgibst, dann besorge dir eine Kaffeemaschine. Ich vertraue darauf, dass du selbst in der Lage bist, diese Entscheidungen zu treffen.

3. Was du mit dem Ersparten machen solltest

Das Prinzip des Sparens selbst hätten wir durch. Aber wofür das Ganze? Ganz am Anfang habe ich dir ja schon gesagt, dass ein Profitmacher für eine Rücklage, wie auch für Investments spart. Was machst du jetzt also mit den Massen an Geld, die du mittlerweile monatlich sparen kannst? Ist die Rücklage, mit der du dich sicher fühlst erstmal gebildet, fängst du an zu Investieren.

Investieren an sich ist ein unendlich vielfältiges Thema. Zufällig handelt es sich dabei auch um eines der Hauptthemen, mit denen sich diese Website auseinandersetzt. Hier kommst du zum Hauptartikel.

Das ist dir zu riskant? Dann habe ich sehr schlechte Nachrichten für dich: Du investierst nämlich bereits – und zwar jeden Cent, den du besitzt. Das kann ich dir auch erklären. Ich habe einen Artikel veröffentlicht, in dem es um unser Geldsystem geht. Dort findest du die Erklärung, warum du mit Geld nur verlieren kannst und wie du dich davor schützt, ein Verlierer zu sein. Hier findest du ihn.

Dort erkläre ich auch die Wichtigkeit des Investierens. Ohne wird reich werden ganz schön schwer.

Dieser Artikel ist Teil eines Leitartikels. Es geht darum, wie du zum Profitmacher werden kannst. Sieh’ in dir gerne hier an.

Vielen Dank fürs Lesen und viel Erfolg beim Geld Sparen. Werde Profitmacher!

Kategorien: Sparen